Krypto: Eine persönliche Einschätzung

von Thomas Rößler

25.11.2018

Die Blockchain und das dezentrale Netzwerk als Charakter dieser Technologie sollte nutzen, wer sich „kryptische Ziele“ setzt. Seit dem Start des Tron-Mainnet am 26. Juni 2018 steigt die Anzahl der Tokens und Adressen und somit die Anzahl der Transaktionen auf dem Tron-Netzwerk. Nicht nur auf Basis von Ethereum, NEO oder NEM kann man Tokens für einen Initial Coin Offering (ICO) erstellen. Das Tron-Netzwerk bietet seit Anfang November eine eigene dezentrale Tauschplattform, DEX für ICOs, die ihren Token-Sale erfolgreich auf dem Tron-Netzwerk abgeschlossen hat.

Wofür der Tron-Coin?

Start-Ups und andere Organisationen weltweit haben durch diese Technologie eine weitere Option, sich digital handeln zu lassen und so für ihre Ideen und Projekte Kapital anzuhäufen. Das Tron-Netzwerk ist eine benutzerfreundliche Blockchain. Sie bietet Entwicklungs-Unterstützung – im Sinne von Tools für dezentralisierte App-Programmierung (dApps). Das Netzwerk bietet eine Abstimmungs-Möglichkeit, indem Coins „eingefroren“ werden. Zugleich produzieren „eingefrorene Coins“ eine Tron-Power-Bandbreite, die gleichzeitig als Transaktionsgebühr für das Versenden von Coins oder Tokens benötigt wird.

Tron als benutzerfreundliche Blockchain

Der Vorteil von Tron ist seine sehr gute Bedienung beim Erstellen und Verwalten der Tokens. Das Netzwerk ist schnell und durch seine Proof of Stake-Technologie (PoS) und der Bandbreite bestens skalierbar. Zugleich ist Stand 25. November 2018 das Krypto-Geld überbewertet, es hagelt Kritik wegen der hohen Energiekosten zur Erstellung zum Beispiels des Bitcoins mit einer Proof of Work-Technologie (PoW). Ethereum will das System von PoW auf PoS umstellen. Meiner Meinung nach ist die Blase geplatzt (nicht das erste Mal) und so mancher könnte verärgert sein angesichts der hohen Verluste am Krypto-Markt. Die Meinungen über Krypto sind nach wie vor gespalten. Außerdem herrscht ein anhaltender allgemeiner Bärenmarkt. Es ist und bleibt eine Geduldsprobe für Investoren und wer weiß schon vorher, ob er oder sie richtig investiert hat. Um es auf den Punkt zu bringen: Das Thema Krypto ist reine Spekulation.

Zwei mögliche Aussichten der Blockchain-Technologie

Die Hoffnung liegt auf einem Hoch nach langanhaltendem Tief am Bärenmarkt. Meiner Ansicht nach steht das Thema Krypto am Anfang einer langen Reise der Möglichkeiten. Es wird sich zeigen, ob sich die einzelnen Coins auf dem Markt durchsetzen werden und welche schwarzen Schafe sich herauskristallisieren. Die Vision: Auf Basis der Blockchain entstehen Ökonomien, in denen Umsatz generiert wird. Das Mittel dazu sind Transaktionen. Die Voraussetzung: Die Sicherheit muss gewährleistet sein, die Community muss wachsen und das Thema Krypto muss zum Investment selbstverständlich dazugehören.

Warum ich beim Thema Krypto dennoch optimistisch bin

Blockchain-Technologien haben weltweit eine große und starke Community, die Technologie basiert auf Open Source Programmen. Es entstehen immer mehr Knotenpunkte. Bitcoin ist dabei der Pionier unter den Blockchains.

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So mancher hatte früher auch nicht sein Pferd gegen eine klobige Rostlaube tauschen wollen, das nicht einmal geländetauglich und schnell war.

Ich denke, meine Kinder werden in der Zukunft den Geldbeutel durch ihr Krypto-Handy ersetzen. Der Smartphone-Hersteller HTC möchte schon das erste Krypto-Handy auf den Markt bringen, das ihr auch nur mit Krypto bezahlen könnt. Die Hardware besitzt zusätzlich einen eigenen BIOS für eine integrierte Hardware-Wallet.

 

Konnte sich einer vorstellen, wie erst in den 90er-Jahren das Internet seinen Aufstieg feierte und wir heute mit unseren multifunktionalen Smartphones  alles machen können, was programmierbar ist?

Die Zukunft wird es zeigen: Wird es der Flop des Jahrtausends oder wird es in 20 Jahren beim Einkaufen im Supermarkt selbstverständlich sein, Krypto zu nutzen. Ein Meilenstein dieser Vision ist der Einstieg in eine demokratisierende Finanzwelt von morgen. Ich denke: Die Zukunft spricht Krypto.

Wer möchte denn noch Geldbeutel, Scheine und Münzen, wenn man heute schon beim Burgerbestellen den Bildschirm zum Bezahlen nutzen kann.